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TAG 3 - WEGE FÜR DIE ZUKUNFT FINDEN


So viel Spass und Engerie mir der gestrige Tag auch gebracht hat, um so platter bin ich heute. So geht es mir in letzter Zeit, die letzten Monate, sehr häufig. Ich unternehme etwas und bin danach ausgepowert. Andrea geht es genauso. Sie ist auch vom gestrigen Tag erschöpft. Ich könnte heute nur schlafen und nichts tun.

Bringt mich nichts tun weiter? Zeigt mir nichts tun, wo meine Reise hingeht? Nein! Also gehe ich zum Ordnungsamt um ein Kleingewerbe anzumelden. Ein Kleingewerbe für mein erstes passives Einkommen. Ich werde E-Books schreiben. Für die Webinare zum Erlernen, wie man das macht, habe ich bereits den Zugang. Ich bin sogar schon bei Modul 2 angekommen. Um Nischenanalysen durchzuführen, benötige ich eine Software, die einem dabei hilft, die richtigen Nischen optimal zu finden, um erfolgreiche Bücher zu schreiben. Also um nach Veröffentlichung automatisch Geld damit zu verdienen. Hierfür benötige ich eine Umsatzsteuer-Nummer, also muss ich ein Gewerbe anmelden. Die Tür ist zu. Mist. Die zuständige Dame ist heute leider nicht im Haus. Niemand anderes kann meine Anmeldung aufnehmen. Ich muss morgen wiederkommen. Zum Glück habe ich ja noch Urlaub... dann also morgen mein neues Kleingewerbe anmelden.


Ich kann es doch nicht ganz sein lassen. Ab und an schaue ich doch auf mein Firmenhandy. Nur Überfliegen, was an E-Mails und Anrufen reingekommen ist. Ich habe mich aber schon stark verbessert. Mein Laptop bleibt komplett zu. Aber ich muss damit aufhören. Es bringt mich nicht vorwärts. Durch meine Neugierde habe ich gesehen, dass meine ehemalige "Meisterin" angerufen hat. Wir wollten uns schon lange auf einen Kaffee treffen. Also habe ich die Nummer rausgeschrieben und sie über mein privates Handy angerufen.

Meisterin deshalb, weil ich von ihr einen großen Teil meines Wissens in meinem Fachbereich erlernt habe. Als damalige Quereinsteigerin habe ich bei ihr mein Zertifikat gemacht. Wahnsinn was ich in diesem Bereich mittlerweile alles kann. Ein bisschen Stolz steigt gerade in mir hervor. Und da ist es wieder. Das Kleinmachen. Mir wird gerade bewusst, dass ich viel größer bin, als ich es zeige. Katrin und ich haben uns immer dienstlich ausgetauscht, haben voneinander provitiert, ich habe ihr Lieferantenkontakte zur Verfügung gestellt, wir haben gemeinsame Projekte für unsere Firma umgesetzt, sogar ein internationales Projekt, wo ich mein Wissen mit integrieren konnte und Katrin hat mir hin und wieder Aufträge angeboten, bei denen sie meine Unterstützung bestens benötigen könnte.

Wir sind nun für nächste Woche Montag zum Frühstücken in Köln verabredet. Einfach plaudern und schauen, was sich daraus für Gedanken und Ideen für mich entwickeln. Vielleich kann ich mich in diesem Bereich selbstständig machen und ab und an für Sie arbeiten, sie unterstützen. Sie macht viele Präsentationen, Schulungen, benötigt immer gute Leute, hat sogar schon zwei Bücher geschrieben. Mit Sicherheit kann noch vieles von ihr lernen. Ich kann allerdings schon jetzt sagen, dass ich meinen neuen Weg in hauptsächlich in dieser Branche ausüben werde. Ich denke, dass ich größere Veränderungen vornehmen muss, um meinen Weg zu finden. Es wäre aber zumindest eine Möglichkeit, weiter Geld zu verdienen.


DIE STILLE IST NICHT LEER. SIE IST VOLLER ANTWORTEN.

DIE GRÖSSTEN WUNDER GEHEN IN DER STILLE VOR SICH.