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TAG 23

Ich stelle fest, dass es mir innerhalb der Woche, wenn ich arbeite und dann auch noch "on Tour" bin, verdammt schwierig fällt meinen Blog zu schreiben. Es ist schwierig mich aufzuraffen. Zum Einen weil es mir momentan nicht gut geht beziehungsweise ich nicht gut drauf bin und weil ich nach der Arbeit echt durch bin. Es habe definitiv Spass daran, meinen Tag Revue passieren zu lassen und dies hier zu erzählen und zu teilen. Es ist eine Art Tagebuch. Oder auch eine Art von Therapie. Eine Eigentherapie. Es tut gut zu schreiben. Hier muss und will ich für mich noch einen anderen Rhythmus finden. Das Jahr hat ja noch ganz viele Tage und es wird noch richtig viel passieren!

 

Heute haben wir ein wenig länger geschlafen. Wir müssen erst gegen neun zur Messe. Beim Frühstück erzählen wir uns von den gleichen Herausforderungen am gestrigen Abend. Wir hatten beide mit dem Fernseher zu kämpfen. Wir hatten beide erst nach langem Suchen, die Jalousie gefunden. Es war eine sehr versteckte Kurbel. Die Vorhänge reichten nicht für die gesamte Breite der Fenster. und Wir hatten beide mit dem Fernseher zu kämpfen. Der Fernseher hatte eine blaue Uhrzeitenanzeige. Das ist zu hell, wenn ich schlafen will. Sarah ging es genauso. Normal wird der Stecker gezogen und gut ist. Ging aber nicht. Die Kabel waren so verarbeitet, dass wir den Schreibtisch hätten abbauen müssen. Etwas vor diese Anzeige stellen ging auch nicht. Das wäre in anderen Hotels die Alternative. Der Fernseher war mit einer Wandhalterung befestigt. Sarah hat dann aufgegeben und sich die Augen mit dem Kissen zugedeckt. Ich habe ein Handtuch drüber geworfen. Gut, das Licht zersträute dann etwas und war schon besser als vorher. Wir mussten soooo lachen beim Frühstück. 

 

 

Bei der Messe haben wir noch ein gutes Meeting und vorher und nachher noch einige Gespräche gehabt, dann ging es nach Hause beziehungsweise ins Büro. Auf der Fahrt haben wir uns wieder richtig gut ausgetauscht. Die Messe hat mich tatsächlich ein wenig aufgebaut. Es tat gut, gezeigt zu bekommen, dass man wertvoll ist. Das man etwas im Kopf hat, was andere gerne hätten. Da kann ich doch drauf aufbauen.

 

Ich hatte tatsächlich gedacht, ich müsse von der Autobahn direkt zum Tennistraining. Wir haben mittwochs immer Ü30 Mannschaftstraining. Immer im Wechsel, immer nur vier Frauen und mit Coach. Ich bin also quasi alle vier Wochen dran, es sei denn wir tauschen untereinander. Vorher war ich noch kurz zu Hause, schnell Koffer auspacken, Post schauen, umziehen und los geht´s. Post schauen war doof. Hätte ich nicht tun sollen. Von meinem Mieter und seinem Mietverein gab es was Neues. Sie setzen mir die Pistole auf die Brust. Da kann ich ja gar nicht drauf. Abmahnung nicht anerkannt, ich soll mal eben die Elektroleitungen neu verlegen, Hotelzimmer und Möbellagerung zahlen, die Miete wurde gekürzt... das schreit nach einem Anwaltsschreiben und nervigem Ärger. Ich freue mich drauf. Nach dem anstrengenden Tag zieht es mich echt runter, obwohl ich gelernt habe, anderes damit umzugehen. Ich fahre zum Training und fange mitten bei der Fahrt an zu weinen. Ich kann es nicht sagen warum. Die Tränen kullerten auf einmal. Wahrscheinlich gerade alles too much. Es soll einfach ausziehen und gut ist. Dann kann ich die Wohnung in Ruhe fertig machen lassen und suche mir andere Mieter.

Ich freue mich auf's Tennistraining. Das hilft immer. Da kann ich mich auspowern und es tut einfach gut. Ich hoffe nur, die anderen Mädels und der Trainer merken nicht, dass es mir nicht gut geht. Obwohl selbst ich merke, dass ich nicht so locker und fröhlich bin wie sonst. Es kommen keine frechen Sprüche von mir, kein Grinsen, ich spiele einfach nur und habe innerhalb meinen Spass.

 

Direkt im Anschluss habe ich ein Coaching Telefonat bei Danilo. Er schafft es tatsächlich ab und an mich zum Lachen zu bringen. Mein Lebensrad ist zum heutigen Stand aus meiner Sicht eine einzige Katastrophe, war vor drei vier Wochen ganz anders. Da hatte ich das Gefühl, ich bin auf dem richtigen Weg. Danilo kennt mich ja nun auch schon ein wenig und hat viele Punkte ganz anders bei mir gesehen und mir es richtig gut erläutert. Da ist es wieder, Eigenwirkung und Fremdwirkung. Ich betrachte durch meine derzeitige Situation viele Dinge gerade zu negativ und muss sie nur aus einem anderen Sichtfeld betrachten und "einfach" ins Positive umwandeln. Es kann so einfach sein, wenn man an die Hand genommen wird und man den Finger drauf gezeigt bekommt. Jetzt lasse ich meinen Input über Nacht wirken und schaue, was der Tag morgen für mich bringt.


MUT IST DIE KRAFT, DIE TRÄUME WIRKLICHKEIT WERDEN LÄSST.

LASS DEINEN MUT ZU SIEGEN GRÖSSER SEIN, ALS DEINE ANGST ZU SCHEITERN.

 

- täglicher Whatapp Newsletter von Damian Richter -


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