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TAG 66 - AUF INS ABENTEUER

Fünf Stunden Schlaf, mehr ging nicht. Ich war zu aufgedreht, weil ich mich so mega darüber freue, dass ich das Seminar gewonnen habe. Jetzt heißt es, alle geplanten Termine um zu organisieren, die Flüge zu buchen, mich um die Übernachtung zu kümmern, Wäsche zu bügeln und Tasche zu packen. Eine Zugfahrt würde weit über 10 Stunden dauern. Das ist reine Zeitverschwendung und wird zu knapp. Also morgens erstmal den Flug buchen. Wenn der steht, bin ich zufrieden. Der Rest wird später organisiert. Ich buche den Flug für morgens sechs Uhr ab Düsseldorf. Wann fängt das Seminar überhaupt an?? Ich gehe jetzt einfach mal davon, wie bei den vergangenen Seminaren. Also um zwei. Sonst müsste ich ja schon heute los. Krass, wie kurzfristig... Bin ich spontan oder bin spontan? Ich rufe im Hotel an, bekomme noch ein Zimmer, in dem auch das Seminar stattfindet. Was für ein Glück, es startet tatsächlich um zwei. Also alles richtig gemacht. Ein Zimmer hat sie auch noch für mich. Läuft. Inzwischen kommt bei den Anderen die tolle Nachricht an, dass ich das E-Book Bootcamp gewonnen habe. Sie freuen sich genauso mega darüber wie ich. Ich bekomme eine Gänsehaut nach der anderen. Mit Nele telefoniere ich morgens früh. Etwa zwei Stunden später ruft sie mich an "ich hab auch gewonnen!!!". Wir haben in dem Moment gefühlt alles zusammengeschrien. Total klasse. Beim Frühstück gab es bei mir erstmal ein Sektchen dazu. Das muss einfach sein. Ich darf mich jetzt feiern. Nele bekommt noch den gleichen Hinflug. Zurück fliegen wir unterschiedlich. Das Hotelzimmer kann ich schnell auf ein Doppelzimmer umbuchen. Dann kommen die nächsten Herausforderungen. Um die Uhrzeit nach Düsseldorf zum Flughafen kommen, ohne Auto. Die Verbindungen sind richtig miserabel, egal von welchem Bahnhof. Ich müsste auf jeden Fall bis Dortmund oder Hagen mit dem Taxi fahren. Mitfahrgelegenheiten gibt es erst später am Morgen. Ich schiebe es erst mal zur Seite und fahre mit meiner Hammerlaune zu meinen Eltern. Ähhhh, ich lasse mich fahren. Maurice holt mich ab. Wir haben uns zusammen bei meinen Eltern zum Eintopf eingeladen. Mit ihnen wollen wir ein Produkt durchsprechen bzw. es erläutern, das der Vorsorge dient. Sie sind mega begeistert. Sie kannten es bereits von meinen Erzählungen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass meine Eltern gut vorgesorgt sind. Aber auch sie wussten viele Dinge davon nicht. Das war ganz interessant wie aufmerksam sie uns zugehört haben. Maurice und ich sind arbeitsmäßig echt ein klasse Team. Wir haben viele gemeinsame Ideen, die wir gemeinsam für Projekte umsetzen könnten.  Weiter geht es an die Fahrorganisation. Es erweist sich nicht so easy, wie ich gedacht habe. Selbst auf meinen Aufruf über Whats App hat niemand ein konkretes Angebot für mich. Warum nur?? Muss wohl an der Uhrzeit liegen *lach*. Dann das Angebot von Nele, dass ich bei ihr schlafen kann. Ihr Vater bringt sie eh zum Flughafen. Ein sehr gutes und sinnvolles Angebot, dass ich sehr gerne annehme. Also Planänderung. Mal sehen, ob ich dort besser hinkomme. Mit dem Zug bin ich über zwei Stunden unterwegs zu ihr und muss viermal umsteigen. Ich finde eine Mitfahrgelegenheit bis nach Köln. Von dort kann ich mit der Bahn weiter. Ich muss dann nur schauen, wo er mich am Besten an der Autobahn rauslassen kann. Wie ich von dort am Besten weiterkomme. Ich schreibe ihn an. Bastian nimmt mich mit. In etwa zwei Stunden. Okay, dann muss ich jetzt Gas geben. Ich muss meinen Rucksack noch packen. Der Treffpunkt ist etwa zwei Kilometer von mir entfernt, es fängt an zu regen. Richtig an zu regnen. Ich rufe meinen Papa an, ob er mich dorthin bringt. Natürlich macht er es. Er fährt nur im Dunkeln nicht gerne, sonst hätte er mich auch nach Düsseldorf zum Flughafen gebracht. Als er mich abholt, drückt er mir direkt einen Fünfzig Euro Schein in die Hand. ??? Warum das? "Du bringst mich weg und bezahlst mich?? Das muss doch umgekehrt laufen". Er grinst nur und sagt "Nimm es einfach". Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Das Geld wird direkt auf mein Passives-Einkommen-Konto eingezahlt :-)) Die Fahrt mit Bastian war echt witzig. Haben uns super unterhalten. Für meinen Papa sind das gerade echt Böhmische Dörfer, die ich veranstalte. Passives Einkommen, Job gekündigt, E-Books, Mitfahrgelegenheiten, fremde Menschen... Ein bisschen macht er sich wohl Sorgen. Die sind aber wirklich unbegründet. Meine Eltern sehen ja auch zugleich, dass es mir wesentlich besser geht und ich nur so Selbstbewusstsein strotze. Bastian war dann sogar so nett, dass er extra von der Autobahn runter gefahren ist und mich in Köln-Deutz rausgelassen hat. Perfekt für mich. Denn von dort fuhr die Bahn direkt zu Nele. Ich habe ihm direkt ein nettes Trinkgeld zu den normalen Fahrtkosten gegeben. In seinem VW Bulli kam ich mit meinem Rucksack schon fast vor eine kleine Abenteurerin. Eine Reise, wo ich mir die Zwischenziele gesetzt habe, aber das Endziel noch in weiter Ferne ist, aber hierauf bereits der Fokus liegt. Nele holt mich an der Station ab. Ich lerne ihren Verlobten und ihre zwei kleinen Hunde kennen. Die Hunde sind total verunsichert, bellen eine zeitlang, haben Schiss, doch relativ schnell habe ich ihr Vertrauen erlangt. Nele betitelt mich als Hundeflüsterin *lach*. So schnell hätte es wohl noch niemand geschafft. Vielleicht sollte ich doch mit Hunden arbeiten. Steht ja noch auf meinem Brainstorming-Zettel. Wir plaudern noch relativ lange und zwingen uns dann schlafen zu gehen. Schließlich ist die Nacht gegen drei Uhr schon wieder rum.  

 

 


STELL DIR VOR, DU BIST EINE FARBE. DU WIRST NICHT JEDEM GEFALLEN, ABER ES GIBT IMMER JEMANDEN, DESSEN LIEBLINGSFARBE DU BIST.

IN DIESEM SINNE: RAUS AUS DEN FEDERN UND REIN IN EINEN NEUEN TAG VOLLER WUNDER UND FARBEN!

  

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