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TAG 67 - E-BOOK SEMINAR


Eine verdammt kurze Nacht liegt hinter mir. Ich habe nicht wirklich gut geschlafen. Gefühlt war ich jede halbe Stunde wach. In der letzten halben Stunde kam dann der Tiefschlaf. Dann ging der Wecker. Nele ging es ähnlich. Als wir uns sehen, sind wir sofort am Lachen und sind gut drauf. Es ist schön, dass wir so viel Energie ohne viel Schlaf haben. Das hatte ich so schon eine ganze Weile nicht mehr. Ich glaube in meiner Jugend das letzte Mal. 

 

Ihr Vater holt uns ab und bringt uns zum Flughafen. Nele fliegt heute zum zweiten Mal in ihrem Leben. Dadurch, dass sie zurück alleine fliegen darf, übernimmt sie die Leitung. So verliert sie die Angst alleine zu reisen. Sie findet richtig Spass daran und sie macht das ganz hervorragend. Ich brauche mich um nichts zu kümmern. Egal wo wir gerade sind, kommen wir ins Gespräch, teilen nette Worte aus, schenken ein Lächeln und wir bekommen es überall noch viel intensiver zurück. Wir sind einfach offen und herzlich und das bekommen wir wieder zurückgespielt. Vom Flughafen aus fahren wir mit zwei unterschiedlichen Busse zum Hotel. Auch das klappt vollkommen reibungslos. Wir sind sehr gut in der Zeit und können sogar die sehr schöne Gegend genießen. Auf das Angebot, dass uns das Hotel von der Bushaltestelle abholt, haben wir verzichtet. Das Wetter ist so schön, die Umgebung ist so toll und das Hotel ist nur knapp einen Kilometer entfernt. Das bekommen wir hin. Wir gehen sogar einen Umweg, weil wir am See lang laufen wollen. Es ist herrlich hier. Wir genießen die Umgebung, die Berge um uns herum, machen Fotos ohne Ende und dann geht's ins Hotel. Auch das ist ein Traum, ganz zu schweigen von unserem riesen Zimmer und dem mega Ausblick direkt auf den Wolfgangsee. 

 

Um zwei Uhr ging das Seminar los. Wir haben uns vorher schon alle vor dem Seminarraum getroffen. Schön wieder so viele inzwischen bekannte Gesichter zu treffen. Die Gruppe ist diesmal etwa 40 Mann groß. Es war eine super Stimmung. Schon alleine der Raum ist der Hammer. Eine komplette Glasfront mit Blick auf den Wolfgangsee und den Bergen. Sogar etwas Schnee liegt noch direkt vor unseren Füssen. Ein Traum Ausblick! Wenn es grad schon richtig schön im Leben ist, dann kommen noch weitere tolle Momente hinzu. Sende Glück aus, dann kommt auch Glück zurück. Das nennt man glaube ich polarisierende Anziehungskraft. Ich erhalte einen Anruf von einem ehemaligen Kollegen. "Elli, ich vermisse Dich". Die Stimmlage von Ulf ging mir mega unter die Haut. Ich weiss, er meint es verdammt Ernst. Es tut gut, es so zu hören. Er vermisst mich nicht nur menschlich, sondern auch oder ganz besonders mit meinem Fachwissen. Also dienstlich. Mein Grinsen, das ja eh schon sehr breit ist, wird noch breiter. Das nenne ich mal ein Kompliment. Er ist neugierig wie es mir geht, was ich mache und wo ich gerade bin. Ich erzähle ihm kurz zusammengefasst vom Arbeitsamt, vom Doc, von den E-Books, meinem Mieter, vom Wolfgangssee und natürlich von dem gewonnen Seminar. Ich komme nicht mehr aus Grinsen raus. Will ich auch gar nicht. Es fühlt sich ja auch verdammt gut an. Wir tauschen uns eine ganze Weile aus. Ulf erzählt Einiges von der Firma. Was gut läuft, aber auch wo es hakt. Und dass ich mit meinem Fachwissen ein riesen Loch hinterlassen habe. Ein schönes Kompliment für mich, denn ich habe vieles in meinem Leben richtig gemacht. War in dem Moment zur richtigen Zeit, die richtige Person am richtigen Ort. Doch mein inneres Ich darf nun andere Wege gehen. Wir werden uns nächste oder übernächste Woche treffen, um uns mehr auszutauschen. Er freut sich mega darüber, dass es mir so gut geht. Denn er hat es mit einer der wenigsten Kollegen bei mir gesehen, was mit mir los war und hat sich richtig Sorgen um mich gemacht. Jetzt nicht mehr. Jetzt möchte er einfach nur live dabei sein.

 

Das Seminar ist einfach grossartig. Die Grundelemente für E-Book werden uns beigebracht. Klingt trocken, ist es aber in keinster Weise. Es wird so spannend erläutert, dass einem gar nicht auffällt, dass wir bis elf Uhr abends durchziehen. Gesundheitlich bin ich allerdings ein wenig angeschlagen. Zu meinem Husten kommt noch, dass die Nase zu geht. Ich überwinde es. Versuche mir mit meinen Gedanken, die positiven Gedanken in den Fokus zu holen und natürlich mir den Fokus auf mein Ziel zu richten. Wo will ich hin, was kann ich damit alles erreichen, wie wird es sich anfühlen, wenn ich die ersten E-Books zeitnah herausgebracht habe? Wie ich jeden Tag weiter wachse. Und zack sind die Kopfschmerzen, der Husten und die verstopfte Nase nicht mehr in meinem Fokus und ich bin voll beim Seminar. Krass, wie einfach das geht. Man muss sich dessen nur einmal bewusst sein.

POSITIV DENKEN BEDEUTET NICHT, DASS DU IMMER GUTu  DRAUF SEIN MUSST. ES BEDEUTET NUR, DASS DU DIR AN SCHLECHTEN TAGEN BEWUSST MACHST, DASS AUCH WIEDER GUTE TAGE KOMMEN WERDEN.

HINTER JEDER DUNKLEN WOLKE VERBIRGT SICH DAS LÄCHELN DER SONNE.

  

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