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TAG 71 - START MIT EBOOKS


"Einfach mal weniger denken und mehr tun!" heißt es in der morgentlichen Message mit seinem Impuls für den neuen Tag. Es passt gerade zu meinem neuen Lebensstart, beziehungsweise dem Weg dorthin. Ich habe mir vorher immer den Kopf zerbrochen, bevor ich in die Umsetzung gekommen bin. Habe Schiss gehabt, wie es weitergeht. Angst und schon fast keine Lust vor der Zukunft gehabt. Habe Vieles in Frage gestellt, auch mich in Frage gestellt. Obwohl ich das aus Sicht meines jetzigen Rückspiegels gar nicht nötig hatte. Also zu viel denken ist nicht gut. Komm einfach in die Umsetzung, fang einfach an. Besser werden kann ich immer noch. Das kann ich absolut unterstreichen. Sobald man stehen bleibt und nicht mehr offen für etwas Neues ist, kommt auch nichts Neues ins Leben. Macht eher Rückschritte und fängt an an sich zu zweifeln. Einfach mal machen und nicht lange schnacken. Ich mache also gerade alles richtig.

 

Ich hatte mir den Wecker gestellt. Heute ist Dienstag, mein EMS Trainingstag und ein sogenannter "Tu-es-Day" *lach*. Ich hatte gestern Abend kurz den Gedankenfurz, diesen Termin zu känzeln und meinem Trainer eine Nachricht zu schicken. Stop, dachte ich mir, was ist das denn für ein Bullshit?? Wie oft machst Du diese Woche noch Sport? Genau, nämlich gar nicht mehr. Beweg Deinen Hintern. Freitag bin ich wieder nicht beim Tennistraining. Da liegen die Prioritäten auf's Lernen. Da geht es wieder zu einem Workshop. Also komm in die Handlung.

Ich wache mit richtig guter Laune vor dem Wecker auf. Gut, dass ich das EMS Training nicht abgesagt habe. Gut, dass es für ein kurzen Moment nur ein nicht  dienlicher Gedanke war, den ich direkt ins Positive umgewandelt habe. Wie einfach das geht. Quasi eine Selbstmanipulation. Klar, ich bin zu 100% für mich verantwortlich, also darf ich auch in die Handlung kommen.

Ich nutze die Zeit vor dem Training, um noch schnell zwei Schreiben für meinen Mieter fertig zu machen, damit diese gleich auf die Reise kommen können. Auf dem Weg nach unten in die Stadt bin ich umzingelt von Schulkindern. Die Kids habe ich sonst immer nur mit dem Auto am Rande wahrgenommen. Die Kleinen haben einfach nur Spass im Leben. Sie verdeutlichem einen wie unbeschwert das Leben ist, und was wir als Erwachsener leider daraus machen. Aber ich bin ja auf einem sehr guten Weg. Mein kindliches Strahlen ist auf dem besten Wege sich fest zu verankern und  von innen nach außen zu strahlen. Die Kids nehmen eine andere Abbiegung. Da kann man auch lang laufen? Ich folge Ihnen unauffällig. Klasse, es gibt einen viel schöneren Weg in die City, anstatt an der Straße lang zu laufen. Und die Kids zeigen mir wie es geht. Ohne Auto nehme ich plötzlich mein Umfeld ganz anders war. Ich entdecke neue Wege, neue Möglichkeiten, komme mit fremden Menschen einfach so ins Gespräch. Ein schönes Gefühl.

 

Beim Training habe ich wieder jede Menge Spass. Ich habe wieder Einzeltraining. Muss ich mir Gedanken machen, dass meine Trainingspartnerin nicht kommt? Bin ich immer zu gut drauf? Viele kommen ja damit nicht klar, wenn man morgens schon voller Energie ist. "Ich brauch erst mal einen Kaffee", "ich bin noch so müde", ich muss erst mal wach werden", "rede doch nicht so viel"... das sind die Standardaussagen, die man morgens in der Regel hört. Ich gehörte auch dazu, aber nicht ganz so extrem. Ich war schon immer jemand, die morgens direkt losplappern konnte. Früher habe ich mich allerdings angepasst. Mich zurückgehalten. Rücksicht genommen. Bei meiner Trainingspartnerin brauche ich mir allerdings keine Gedanken machen. Sie hat Kinder und einen Hund zu Hause, so dass sie es zeitlich manchmal einfach nicht schafft, rechtzeitig zum Training zu kommen. Das Trainer Team spiegelt mir gerade zurück, dass sie sich sogar auf Dienstag morgen freuen, weil ich sie mit meiner guten Laune und Energie einfach anstecke und sie dadurch ganz anders in den Tag starten. Na dann mache ich doch am Besten damit weiter.

Heute morgen war ich sogar noch besser drauf. Ich habe mich nach einer Woche wieder vermessen. Einen Zentimeter weniger Bauchumfang. Yäääääh. Ich habe es tatsächlich schon einige Tage ohne den "Scheiss" geschafft und das ohne großes Kopfkino oder Entzugserscheinungen. Am Wochenende gab es sogar verdammt viele Möglichkeiten zu den Süßigkeiten zu greifen. Beim Seminar lag jedes Mal nach der Pause eine süße Kleinigkeit auf dem Stuhl. Ein Geschenk, dass ich sehr gerne weiter verschenkt habe. Der Kuchen stand draußen am Buffet, der Nachtisch beim Essen. Ein bisheriges Muss. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich ohne groß drüber nachzudenken, vollkommen bewusst darauf verzichtet habe. Innerlich habe ich an den Scheiss gedacht, den ich meinem Körper damit antue. Wenn andere diese Speisen essen, habe ich den Zucker und die Inhalte im Kopf, mit denen ich meinem Körper nichts Dienliches hinzufüge. Seitdem mir das bewusst ist, fällt es mir erstaunlich leicht. Und das Ritual von letzter Woche trägt natürlich auch dazu bei. So darf es weitergehen.

 

Nach dem Training geht's kurz zum Einkaufen. Ach schau mal, mein Nachbar von der gegenüber liegenden Straße steht direkt  vor mir an der Kasse. Es gibt keine Zufälle. Wir unterhalten uns. Ich frage ihn spontan, ob er nach oben fährt. Er nimmt mich mit, klasse. Dann kommen die Fragen, wo ist denn ihr Auto, sie sind ja schon wieder so oft unterwegs... ich erkläre es ihm kurz, dass ich meinen Job gekündigt habe, ich dementsprechend mein Auto mit abgeben durfte, ich aus Krankheitsgründen diesen Schritt gemacht habe und dass es mir schon jetzt viel besser geht. Er freut sich für mich und hält mir den Spiegel noch mal ganz deutlich vor Augen. Natürlich unbewusst. Auch er hat gesehen, dass ich immer nur on tour war, immer von einem Termin zum nächsten, nie zu Hause, wie mein Leben an mir vorbei sauste, ohne dass ich wirklich mal an mich gedacht habe. Ich tat ihm schon richtig leid. Jetzt freut er sich für mich. Wahrscheinlich hat er die Hoffnung, dass wir uns so etwas häufiger sehen, um zu plaudern ;-)

 

Auch eine Sprachnachricht von einer jahrelangen Sportfreundin, die ich bereits seit über dreißig Jahren kenne, spiegelt mir etwas sehr Interessants wieder. Sie sieht gerade, dass ich mich über Social Media sehr sichtbar mache und strahle. Sie kennt mich anders. Wir hatten vor etwa zwei Jahren schon engeren Kontakt. Sie hat damals den Schritt schon aus dem Hamsterrad gemacht. Ich habe mich immer gefragt, wie sie das macht, wie sie es schafft, so voller Energie zu sein, dass Leben so unbefangen zu genießen. Heute sagt sie, dass sie sich mega für mich freut, dass es mir nun genauso geht, dass ich es erkannt habe, dass ich mich getraut habe, diesen Schritt zu gehen, dass sie es vorher schon gesehen hat, dass ich mich kaputt mache... aber ich war einfach nicht offen und bereit für andere Wege. Ich weiss noch genau, wie ich ihre Geschenke mehr oder weniger abgelehnt habe. Dabei waren es damals schon klare Zeichen und Botschaften, dass ich etwas ändern darf. Okay, besser jetzt die Erkenntnis als nie. Ich habe erst den Umweg über den Burnout unbewusst gewählt. Es sollte für etwas gut sein. Zum Einen schreibe nun diesen Blog und zum Anderen, wäre meine Lernkurve nicht so enorm gross gewesen. Man sollte definitiv mehr auf sein Umfeld hören und es wesentlich mehr wahr nehmen. Den Tunnelblick verlassen. Man selbst steckt in seinem Hamsterrad, in seinem Inneren fest, aber andere sehen etwas ganz anderes von außen, was man selbst nie so wahrnimmt und auch gar nicht bereit ist, dies wahrzunehmen.

 

Mein Coachingtermin mit Danilo war auch wieder richtig spitze. Ich komme bei ihm einfach nicht aus dem Grinsen raus. Er gibt mir so viele tolle und wertvolle Inputs, dass es nach unserem Telefonat direkt weitersprudelt im Kopf. Viele Denkanstöße und Feedbacks, die ich von ihm erhalte. Normal ist er auch eine Stütze, wenn ich in mein Loch zurückfallen könnte. Ich muss natürlich am Ball bleiben, ich muss selbst hart an mir arbeiten, sonst werde ich es nicht schaffen. Dessen bin ich mir bewusst. Sobald ich mich hänge lasse, mich auf die Coach zurückziehe, den Fernseher anmache, die Chips und die Schokolade in mich hinein esse und mir dann einrede, dass ich glücklich bin... dann kann ich ganz schnell wieder zurückfallen. Das fällt mir gerade bewusst auf, dass so volle Tatendrang bin, so voller Energie bin, dass ich gar nicht müde werde und einen Hänger bekomme, sondern mich wundere, wie schnell - ohne Arbeit, also ohne festen Job - der Tag an mir vorbei saust. Keine Müdigkeit, keine Esssucht, kein Fernseher... es fällt mir extrem leicht und irgendwie habe ich mich schon längst dran gewöhnt. Man braucht nur ein paar Tage die alten Gewohnheiten ablegen, die neuen Gewohnheiten im Unterbewusstsein einbrennen und dann gehts mit Vollmarsch durch den Tag.

Den Tag nutze ich, um Unterlagen für's Arbeitsamt fertig zu machen und um mit den EBooks loszulegen. Das Erlernte vom Wochenende in die Handlung umzusetzen. Es dauerte zwar ein wenig, weil die ein oder andere Herausforderung da war, ich die Software direkt parallel auf zwei Rechnern installiert habe, damit ich von unterwegs arbeiten kann, aber ich habe alles hinbekommen. Check. Bei einer letzten Herausforderung zur Nischenanalyse habe ich mir den Support zu Nutze gemacht. Bevor ich da lange selbst herum docktere. Innerhalb der nächsten 10 Minuten war auch dieses gelöst. Das ist klasse, so tolle Menschen im Hintergrund an seiner Seite zu haben. Man kann direkt weitermachen. Die notwendigen Dokumente habe ich mir auch schon runtergeladen. Der nächste Schritt ist nun, dass ich bei meinem Logo und Firmenname so langsam final werde. Bisher habe ich mir meine Ideen immer aufgeschrieben und seit Tagen immer wieder verfeinert. Immer wieder Brainstorming gemacht. So langsam wird es stimmig. Durch das Gespräch mit meinem Mentor hatte ich auch wieder neue tolle Impulse. Dann kann ich morgen mit den Texten loslegen und mir eine Grafikerin, einen Ghostwriter und ein Lektorat auszusuchen. Auch hier haben wir tolle Ansprechpartner mit sehr gut verhandelten Preisen an die Hand bekommen. Das macht es wirklich einfach. Mein Mentor gibt keine Hausaufgaben für diese Woche auf, weil er sieht, dass ich im absoluten Tatendrang bin und mir selbst die Ziele setze. Ein schöneres Kompliment kann er mir grad gar nicht machen.

DAS EINFACHSTE GLÜCKSREZEPT: WENIGER DENKEN.

EINFACH MAL WENIGER DENKEN UND MEHR TUN!

  

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