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TAG 77 - LMAA


Das Vogelgezwitzer holt mich morgens um sechs aus dem Schlaf. Viereinhalb Stunden Schlaf und wie auf Knopfdruck voller Elan, voller Tatendrang, voller Power springe ich förmlich aus dem Bett. Die Hummeln sind wieder da :) Waren sie überhaupt weg? Nein sie waren nicht weg, sie sind jetzt nur wieder aufgeregter, voller Energie. Ein tolles Gefühl. Es macht mit sehr glücklich. Glücklich und dankbar dafür, dass sie da sind. Das hatte ich lange Zeit nicht mehr. In dieser Form sogar noch nie. Ich habe es mir immer gewünscht. Das ich morgens aufwache und sofort präsent und voller Power bin. Und wieder macht es KLICK in meinem Kopf. Na klar, ich habe nie etwas verändert. Hab mir meine Maske aufgesetzt, mir von außen nichts anmerken lassen, immer schön gegrinst. Aber das Grinsen war künstlich, es war nahezu im Gesicht angetackert. Ganz schön anstrengend auf die Dauer. Kein Wunder, dass man dann in Depressionen und Burnout verfällt. Man kommt gar nicht drum herum. Umso mehr genieße ich jetzt mein tatsächlich Grinsen. Es kommt jetzt aus meinem Inneren, aus meinem Herzen!! Das ist das Schönste, was man nach außen versenden kann. Und wenn man dann noch andere Mendchen damit anstecken kann, macht man alles richtig! 

Am Wochenende war ich auf der Impuls Coaching Ausbildung - Modul 1 - in Gifhorn bei Damian Richter. Ein Wochenende  das magisch war und einem so viel Energie gibt. Auch hier bekomme ich tolle Feedbacks zu meinem Strahlen. Selbst meine Augen würden um die Wette strahlen, sagte man mir :)) Das wird auch immer mehr bewusst. Meine Augen waren sonst immer nur müde, klein und einfach nur trüb, keine Ausstrahlung, irgendwie leer. Aber das ist Vergangenheit!! ZUM GLÜCK :)

Wir haben einfache Tools und Techniken rund um den Kinästhetischen Zugangsweg zur Klärung und Lösung von sabotierenden Mustern und Blockaden erlernt. Muster die über Jahre in einem festgebrannt sind und die einen in vielerlei Hinsicht einfach ausbremsen. Der Körper lügt nicht, auch wenn man etwas ganz anderes denkt. In Praxisübungen haben wir es selbst erlebt. Als Coach und auch als Coachee. Jeder hatte seine eigenen Themen. Es ist faszierend, wie sehr das Unterbewusstsein einem so klare Signale gibt, ohne das man es mit seinem Bewusstein steuern kann. Nur leider weiß man es jahrelang gar nicht, was für eine wahnsinnige Kraft in jedem von uns steckt. Das ist einfach fantastisch. Das Schönste daran ist, dass man ganz vielen Menschen auf einfache Art und Weise helfen damit kann. 

Ich lerne Menschen kennen, die ähnliche Geschichten haben, die ähnliche Herausforderungen hatten. Jeder hatte seine eigene Themen. Das Umfeld ist so vertraut und angenehm, dass man sich einfach fallen lassen kann. Man so sein kann, wie man wirklich ist. Kein Verstellen für irgendwen. Wenn man in all den Gesprächen im Hinterkopf hat "Es gibt keine Zufälle" müssen wir schon immer lachen. Es kommen genau die Menschen zusammen, die zusammen gehören sollen. Die Ähnlichkeiten sind wirklich faszinierend. An solch einem Wochenende merke ich dieses so enorm stark und es wird mir so vieles so bewusst. 

Heute geht es zum Arbeitsamt. Ich habe das Schreiben von meinem Arbeitgeber per Post erhalten. Also geht meine Abenteuer Reise ohne Auto wieder los. Der Bus fährt nur alle 30 Minuten, also entscheide ich spontan, zu Fuss in die Stadt zu laufen und meine Gedanken und Ideen vom Wochenende ins Gedächnis zu holen. Ich grinse, wie soll es auch anders sein. Ich diesem Grinsen verwirre ich ziemlich viele Menschen. Sie schauen  - na sagen wir mal - nicht grinsend. Eher Mundwinkel nach unten mässig. Also sage ich im Vorbeigehen "Guten Morgen" mit der Energie vom Wochenende. Es kommt zumindest ein "Guten Morgen" Gemurmel zurück, aber auch erstaunte Gesichter. Bei einigen ein Lächeln und kurzer Augenkontakt. Ich finde Spass daran. Auf dem Weg nach unten in die Stadt probiere es bei jedem aus, der mir entgegen kommt. Witzig und zugleich interessant, wie die Menschen reagieren. Ich mache eine Challenge daraus. Ich will den Menschen aus meinem derzeitigen Umfeld ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich hole zumindest kurzfristig aus Ihrem Gedankenmuster. Im Bus höre ich einfach nur meine Musik und grinse. Ich schaue mir ganz bewusst mein Umfeld an. Ich sehe nicht einen Menschen der fröhlich ausschaut. Jeder schaut grimmig vor sich her, ist in seinen Gedanken. Wie ich vorher auch. Am Liebsten würde ich jetzt einen Spiegel rausholen. Mit einigen habe ich ab und an Augenkontakt. Ich lächle weiter. Sie sind verwirrt, dass merke ich. Der ein oder andere hält länger den Augenkontakt, manche weichen sofort aus. Mega spannend, dies mal ganz bewusst zu machen.

Spätestens am Arbeitsamt höre ich auf, Menchen einfach anzusprechen. Nicht weil ich nicht will. Eher, weil ich sofort merke, dass das nicht der richtige Ort für mich ist. Ich bin das erste Mal seit knapp 30 Jahren hier. Okay, da muss ich jetzt durch. Ich will die Unterstützung für mich nutzen. Schließlich habe ich für diesen Monat noch keine finale Einnahmequelle. Aber die wird kommen. Da bin ich mir ganz sicher. Außerdem habe ich viele Jahre in diese Kasse eingezahlt und das nicht zu knapp. Es gibt direkt in der Eingangshalle eine lange Schlange. Ich schaue mich um. Auch hier nur Menschen, die in ihrem eigenen Gefängnis eingesperrt sind. Kein Lächeln. Ich höre Musik, dance und grinse so vor mich hin. Die Blicke bleiben bei mir hängen. Ich bin anders, ich falle scheinbar gerade auf.  Die Dame am Schalter scheint richtig happy zu sein, dass es endlich jemanden gibt, mit dem sie ein wenig Spass hat. Ich muss erst einen Termin machen, damit ich meine Unterlagen abgeben kann. Den Termin gibt es natürlich nicht heute. Dann muss ich das wohl falsch verstanden haben. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit mir, so dass sie mir einen Alternativtermin bei jemanden gibt, der die Unterlagen zumindest durchschaut, ob alles komplett ist. Ich will ja nicht noch mehr Zeit verlieren. Ich wünsche ihr noch eine schöne Woche, bedanke mich bei ihr und sie lächelt. Check. Okay, also die Treppe hoch. Ohhh, noch mal so eine Schlange beziehungsweise ein voller Warteraum. Ich nutze die Zeit, um meinen Block zu schreiben. Auch hier werde ich angeschaut, mit Blicken verfolgt. Früher hätte es mich verunsichert. Heute nicht mehr. Ich weiss, dass ich hier nicht hingehöre. Die Dame bei ich dann war, war der Knaller. Sie wird schwieriger zu durchbrechen. Zum späteren Zeitpunkte wusste ich warum. Es hat wieder Klick gemacht. Sie war mit meinen Unterlagen überfordert. Die kleinste Abweichung von ihren bisherigen Besuchern, hat sie verwirrt, hat telefoniert, verschwand, um es zu klären, äußerte allerdings mir gegenüber ihre Unsicherheit. Am Ende habe ich schon fast erklärt, was zu tun ist und warum ich ein "Spezialfall" bin, der nicht üblich ist. Ich gehöre halt nicht hierhin. Die Unterlagen sind komplett. Einige konnte sie schon versenden. Sie wollte mir den Umschlag erst mitgeben. Ich habe allerdings nicht locker gelassen, so dass sie meinen Umschlag nun per Hauspost an ein anderes Amt weiterleitet. Geht doch. Ich bin nur erstaunt, dass man solche unsicheren Personen auf die Menschen los lässt, die tatsächlich Hilfe benötigen. Ich habe hier definitv kein Gefühl der Sicherheit erhalten. Auch nicht durch die Security in der Empfangshalle. Ich gehe davon aus, dass ich nicht allzu oft hierhin. Für heute habe ich leider keinen Termin mehr erhalten. Dafür morgen. Wieder eine spannende Abendteuer Reise mit dem Bus. Das wird spassig. Auf der Rückfahrt hat es auch wieder hervorragend funktioniert. Diesmal kam ich meinem Sitznachbarn und der Frau vor uns und ihren zwei Hunden ins Gespräch. 

 

Zu Hause arbeite ich weiter meinen Maßnahmenplan ab. Ich mache sogar heute einen VAK Coaching. Das hat sich ganz spontan entwickelt. Die junge Frau kam relativ getrübt zu mir und ging mit einem so tollen Strahlen wieder raus. Sie war erstaunt, was passierte, wie ihr Körper mit ihr gesprochen hat und das ihr Unterbewusstsein für sie geantwortet hat. Und sie ist der absolute Kopfmensch. Der hatte aber keine Chance. Sie habe ich alleine mit meinen Whats App Nachrichten, den Bildnachrichten von Damian tolle Impluse geben können. Es fühlt sich toll an, mit meinen erlernten Tools Menschen helfen zu können und Ihnen solch ein Strahlen ins Gesicht zaubern zu können. Die Bestätigung, dass ich weiter auf mein Herz hören darf und das das Coaching nach mir schreit. 

 

Mein Fazit und Impuls des heutigen Tag: LMAA - LÄCHLE MEHR ALS ANDERE und Du kannst damit einen positiven Impuls in den Alltag vieler Menschen geben. Das was aussendet, das bekommt man in doppelt und dreifacher Menge zurück. Und ist ziemlich gail und grossartig. Und man ist der Impulsgeber für viele andere Menschen. 

ERLEBE JETZT DIE GESCHICHTEN, DIE DU SPÄTER GERNE ERZÄHLEN MÖCHTEST.

WENN NICHT JETZT, WANN DANN?


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