· 

TAG 86 - SEI GLÜCKLICH


"Was Dich nicht glücklich macht lass los." Kennst Du das? Es gibt so viele Situationen im Leben, die uns nicht glücklich machen. Kurzfristige und auch langfristige Situationen und Tätigkeiten. Und dennoch machen wir sie trotzdem. Dabei ist das Leben so kurz und wertvoll. Es sollte zumindest so sein. Wir sollten jeden Tag genießen, als sei es der Letzte im Leben. Klingt krass, aber so ist doch. Aber wer lebt denn tatsächlich so? Wir sind so in unserem Alltag, in unserem Hamsterrad gefangen und brechen nicht aus. Die Wenigsten leben und genießen wirklich ihr Leben. Warum halten wir an Beziehungen fest, die nicht funktionieren, die einen nicht glücklich machen? Warum trauern wir immer wieder der Vergangenheit nach? Irgendeiner Beziehungen? Können nicht loslassen? Wir hängen in der Vergangenheit und Gegenwart fest, krallen uns an die Sicherheit, die uns vielleicht der Partner oder der Job gibt. Dabei ist die Zukunft viel interessanter. Es gibt keine Regel im Leben, wie man sein Leben gestaltet und leben darf. Es ist unsere Gesellschaft, die dies vor gibt. Ganz besonders sind es die Menschen aus dem näheren Umfeld. In der Regel sagt man, die fünf näheren Personen sind mit entscheidend, wie Du Dich fühlst und was Du tagtäglich machst und erlebst. Aber Du alleine bist zu 100 Prozent für Dich und Dein Leben selbst verantwortlich, Du hast es selbst in Deiner Hand. Niemand hat ein Recht dazu, über das Leben anderer Menschen zu bestimmen. Wir haben hundertmal alles richtig und zweimal etwas falsch oder nicht so, wie es sich andere wünschen. Vorauf liegt der Fokus in unserer Gesellschaft und bei einem selber? Genau, auf das Negative, auf das was nicht funktionierte. Dabei könnte es so einfach sein, sich die 98 andere Mal in den Fokus zu holen. Also los, lass das Positive jeden Tag in einen Fokus kommen und trägst selbst dazu bei, glücklich zu sein. Das was Du ausstrahlst, kommt auch zu Dir zurück. Strahlst Du Glück aus, bekommst Du auch Glück zurück. Probier es aus. Es funktioniert tatsächlich!!

 

Gestern war so ein Tag, an dem mir dies noch mal ganz bewusst wurde. Ich hatte wieder den ganzen Tag Kopfweh. Die üblichen Nackenschmerzen, totale Verspanntheit. Keine Ahnung warum. Es hilft allerdings nichts, darüber zu grübeln, warum sie da sind und sich darüber aufzuregen oder zu jammern. Sind wir dann glücklich? Nein. Natürlich nicht. Es vermiest uns nur die Laune. Also habe ich den Schmerz ignoriert, habe ihn zur Seite geschoben, habe mir andere Dinge in den Fokus geholt. Ich habe allerdings auch eine Tablette genommen, damit sie weggehen. Dies ist allerdings der von früher bekannte Schmerz, der nicht einfach so weg geht. Vermutlich die Auswirkungen von meinem Prozess am Dienstag. Es arbeitet in meinem Körper. Schließlich hat mein Unterbewusstsein eine verdammt große Aufgabe. Immer wenn der Gedanke an den Schmerz hoch kommt, spreche ich kurz mit ihm. "Hey, da biste ja wieder. Was willst Du? Willst Du mir den Tag vermiesen? Was soll das? Geh weg, lass mich in Ruhe. Ich will Dich nicht. Ich habe Dich nicht bestellt. Verschwinde. Deine Zeiten sind vorbei" Dananch habe ich direkt wieder den Fokus auf mein Projekt gelegt und dann war es tatsächlich wieder in Ordnung. Es klingt verrückt, aber genauso funktioniert es. Gibst Du dem Negativen den Fokus, dann geht es Dir auch schlecht. Die Kopfschmerzen waren nicht weg, aber sie haben nicht die Bedeutung erhalten, die sie beziehungsweise der Körper haben wollte. Und das hintert einen daran, glücklich zu sein. Du entscheidest, in jeder Sekunde, wie es Dir geht und nur Du kannst es beeinflussen, wie der Körper und andere Menschen mit Dir umgehen.

 

Abends stand wieder eine interessante Abenteuer Reise mit dem Bus an. Ich hatte Mannschaftstraining beim Tennis. Ich wollte ursprünglich mit dem Fahrrad dorthin. Einen Helm habe ich ja inzwischen. Allerdings mangelt es bei mir noch an der Beleuchtung, die man abends schon haben sollte. Habe ich aber nicht. Der Fahrradladen in der City hat heute leider zu. Das hatte ich im Internet kurz nachgeschaut. Hätte so gut gepasst, eben runter fahren, Lampen kaufen und weiter geht es zum Training. Freitag habe ich ja noch mal Training. Also entscheide ich mich heute für die Busfahrt. Das wird wieder spannend. Ich habe das Gefühl, ich zahle jedesmal andere Preise. Statt 2,80 Euro wollte der Busfahrer 6 Euro von mir haben. Ich bin ab und an, zu Fuss in die Stadt gelaufen und von dort aus, ist es tatsächlich günstiger. Heute durfte ich den Preis in Kauf nehmen, weil ich pünktlich beim Training sein wollte. Ich hatte keinen Zeitpuffer. Aber eine schöne Erkenntnis, die mich grinsen lies. Ich bin die ganze Zeit mehr oder weniger schwarz gefahren. Ups. Na woher soll ich das denn wissen? Zukünfig werde ich dann lieber die paar Haltestellen runterlaufen. Ist eh gesünder und ich habe direkt Bewegung an der frischen Luft. Hole Dir das Positive aus allem heraus!

Die Gesichter bei der Busfahrt und an den verschiedenen Haltestellen waren wieder sehr interessant. Achte da mal ganz bewusst drauf, wie die Menschen durch die Gegend laufen. Was sie für Gesichter machen. Was ihr Gesichtsausdruck über sie ausmacht? Am Liebsten würde ich Ihnen einen Spiegel vor die Nase halten. Das wäre doch mal eine interessante Challenge :-)) Wer macht mit??

Wer ist tatsächlich in diesem Moment glücklich? So wie die Menschen schauen, garantiert niemand. Aber niemand ändert irgendetwas in seinem Leben, um dies zu ändern, um an sich zu arbeiten. Man nimmt es so hin. Bleibt in seinem Hamsterrad, in seiner bequemen Komfortzone und bleibt lieber unglücklich. Ich komme mir mit meinem Grinsen schon fast als Außerirdische vor. Als wenn es so unbewöhnlich ist einfach so zu grinsen. Und wenn manche grinsen, dann ist es schlimmsten Falls sogar noch aufgesetzt, also eine Maske, damit andere nicht merken, dass es einem nicht gut geht. Ich kann es ja selbst so sagen, denn ich habe es viel zu lange genauso gemacht. Wie blöd und blind ich gewesen bin. Und wie einfach es unter'm Strich ist, es zu verändern. Wenn das jeder wüsste, wie glücklich wären die Menschen auf unserer Welt?!

 

Das Training war super. Allerdings darf ich mir ganz schnell wieder ein Auto anschaffen. Eine der Trainingskolleginnen nimmt mich zum Glück mit in die Stadt. Ohne sie hätte ich echt Schwierigkeiten vom Platz weg zu kommen. Den "letzten" Bus habe ich erwischt, um wieder in meine Heimat zu kommen. Da war es gerade mal neun Uhr abends. Dafür dass man mehr mit Bus und Bahn fahren soll und das Auto einfach stehen lassen soll, sind die Verbindungen und Möglichkeiten echt verdammt schlecht. Da darf definitiv noch dran gearbeitet werden, um weniger Autos fahren zu lassen.

 

DIE MUTIGSTE ENTSCHEIDUNG, DIE DU JEMALS IN DEINEM LEBEN TREFFEN WIRST: LOSLASSEN, WAS DEINER SEELE WEH TUT.

WAS DICH NICHT GLÜCKLICH MACHT LASS LOS.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0