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TAG 88 - LEBE DEIN LEBEN


Geh raus und erlebe Abenteuer! Das Leben wartet auf Dich! Nutze Deine wertvolle Lebenszeit. Sei wieder Kind und fang an zu spielen, fang an auszuprobieren, Abenteuer zu erleben. Was haben wir denn als Kind gemacht? Was machen unsere Kinder und was macht die Natur? Sie leben es uns vor, wie einfach das Leben ist. Nur wir alleine machen es kompliziert, weil wir uns zu viele Gedanken machen. Alles dreimal überlegen, bevor wir loslegen und es dann doch sein zu lassen. Kinder machen einfach. Sie denken nicht darüber nach, was schief gehen könnte. Sie legen einfach los. Wenn sie fallen, stehen sie wieder auf und probieren es nochmal. So lange, bis es funktioniert. Wie haben wir denn Laufen gelernt? Wir sind immer wieder hingefallen, sind wieder aufgestanden und haben es so lange probiert, bis wir laufen konnten. Und heute denken wir gar nicht mehr drüber nach. Wir laufen einfach. Es ist eine Gewohnheit geworden. Hierfür sollten wir jeden Tag dankbar sein. Denn wir sehen als selbstverständlich an, dass wir laufen können. Es macht gerade bei mir KLICK. Denn meine Mutter hatte vor Kurzem eine Knie OP, der Heilungsprozess dauert länger als gedacht, ihr fällt es gerade extrem schwer zu laufen. War sie denn über all die Jahre mal dankbar dafür, dass sie jahrelang prima laufen konnte? Und zack, habe ich für jeden Tag wieder einen wertvollen Dankbarkeitspunkt, den ich sehr wertschätze!

 

Heute steht mein Tennistraining an. Einzeltraining in der Halle. Das Wetter ist so toll, dass ich auf jeden Fall mit dem Fahrrad hinfahre. Somit kann ich direkt die Kalorien der dieswöchigen Schokolade etwas verbrennen. Ich darf ich noch konsequent an mir arbeiten. Aber was man jahrelang gemacht hat, kann man nicht von heute auf morgen einfach stoppen. Es Bedarf harte Arbeit. Okay, ich bin bereit dazu. Auch hierzu definiere ich heute Abend ein klares Ziel und lege ich mir Zieletappen fest. Ich weiss ja jetzt wie es geht. Beim Radfahren bin ich gleichzeitig an der frischen Luft und kann mich gleichzeitig auf eine neue Abenteuer Reise begeben. Und mein Körper kann sich langsam mal an die anstrengenden Berge gewöhnen und mich leichter hochfahren lassen. Je häufiger ich dies mache, desto leichter wird es. Training ist hier das Zauberwort. Man darf etwas tun, damit es besser wird. Von alleine wird es nicht leichter. Und tatsächlich werden die Fahrten einfacher. Ich bin nicht mehr so viel auf schnaufen. Läuft. Und auch beim Tennistraining bemerke ich, was für eine geile Kondition ich gerade habe und mit welch Leichtigkeit ich manche Bälle bekomme. Selbst wenn ich ganz bald wieder ein Auto haben werde, werde ich dann weiterhin vieles zu Fuss oder mit dem Fahrrad erledigen. Man macht es viel zu selten, solange man ein Auto hat. Ist ja auch bequem. Mal eben schnell irgendwo hinfahren. Selbst die kürzesten Strecken erledigt man mit dem Auto. Dabei es so viel wertvoller. Das weiss ich jetzt erst wieder zu schätzen. Die autofreie Zeit ist für mich gerade ein absolut tolles Geschenk.

Nach dem Training sitze ich noch ganz lange auf der Sonnenterasse an unserem Vereinshaus. Lecker Mittagessen und nett mit einem Vereinskollegen plaudern. Ich sitze so lange dort, dass mein Trainer nach der nächsten Trainingsstunde auch noch dazukommt. Dann geht es wieder nach mit dem Rad nach Hause. Diesmal fahre ich wieder ganz andere Wege. Zwar mein Ziel ganz klarvor Augen - nach Hause - aber auf dem Weg dorthin allerdings neue Wege erkunden, die Welt neu entdecken. Ich wusste zwischendurch gar nicht mehr wo ich bin, bin einfach irgendwo lang gefahren, hatte aber die grobe Richtung immer ganz klar vor Augen. Es funktionierte. Ich kam tatsächlich an einem Punkt raus, wo ich wieder genau wusste, wo ich war und habe auf diesem Weg viele neue Wege erkundet und gleichzeitig weitere Kalorien verbrannt.

Zu Hause angekommen, hatte ich dann noch einige Termine. Ein Telefonat mit meinem Buddy, der Dana und verschiedene VAK Prozesse. Ganz interessant was für unterschiedliche Reisen wir gerade machen und es gibt so viel Mehrwert, dass wir uns darüber austauschen. Wir können so klasse auch untereinander lernen. Den Rest der Zeit arbeite ich weiter an meinen technischen Herausforderungen. Was soll ich sagen, die Energie vom Vormittag haben dazu beigetragen, dass mache Dinge wie von Zauberhand plötzlich ganz easy waren und aus der Welt geschafft sind. Es sollte in der Woche einfach nicht sein. Ich sollte erstmal entspannen, statt nur Vollgas zu geben. Und wieder ein toller Punkt für mein Dankbarkeitsjournal.

WIR MÜSSEN ABENTEUER ERLEBEN, UM HERAUSZUFINDEN, WER WIR WIRKLICH SIND.

GEH RAUS UND ERLEBE ABENTEUER! DAS LEBEN WARTET AUF DICH!


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