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TAG 109 - FISCHTAG


Der Tagesspruch von Damian Richter kommt heute genau richtig. "Sobald Du anfängst, Dich um Dich selbst zu kümmern, wirst Du Dich besser fühlen, Du wirst besser aussehen und du wirst anfangen bessere Dinge anzuziehen." Gestern hatte ich nach langer Zeit mal wieder einen echten Hänger. Der Körper wehrte sich gestern noch gegen eine oder wahrscheinlich eher mehrere Veränderungen, die ich ihm am Wochenende angetan habe. Er schreite gestern ganz extrem nach lecker Zwiebeln-Honig-Saft, will immer wieder schlafen. Das bin ich gar nicht mehr von ihm gewohnt. Das hatte ich zuletzt im Januar / Anfang Februar. Was ist das? Gut, ich habe ihn Mittwoch mit knapp 1 1/2 Stunden Radfahren und 1 Stunde Tennistraining nicht gerade geschont, obwohl er eh schon schlapp war. Also durfte er sich gestern auch mal ausruhen. Heute morgen bin ich dafür wieder wie in den letzten Wochen gewohnt aus dem Bett gesprungen und bin direkt wieder voller Tatendrang gewesen. Zu dem Spruch: ich kümmere mich um mich selbst - check. Ich werde mich besser fühlen - check. Du wirst besser aussehen - ein grinsender Blick in den Spiegel und eine Kusshand zum Spiegelbild - check. Und Du wirst anfangen, bessere Dinge anzuziehen - sag ich dann am Ende des Tages. Wir werden sehen ;-) 

 

Das Wetter ist ein Traum. Sommerlich gekleidet geht es nach getaner Arbeit - mein eigenes Marketing voranzutreiben - zu Fuss über den Berg in das vier Kilometer entfernte Elternhaus zum Fischessen. Schön alleine der Duft zieht mich dorthin. Ich gehe extra früher los, weil ich mich gerne bei einem Webinar einloggen möchte, zur "Clarifying Realationship", ein Prozess bei dem man das Thema Beziehungen mit anderen Menschen oder Dingen klären kann. Zum Beispiel mit dem Partner, den Eltern, zu Tieren, Objekten, Organe, Geld usw.) Mega spannend. Im Webinar führt uns ein Coach von uns diesen Prozess nochmal Schritt für Schritt vor. Durch den Wald brache ich doch länger als gedacht. Ich trödel auch enorm, weil ich die Natur, die Stille, den Wachstum und die Aussicht von dort einfach genieße. Fünf Minuten verspätet komme ich leider nicht mehr in den Webinar Raum rein. Ist schon geschlossen, schade. Dann sollte es nicht so sein. Es gibt später eine Aufzeichnung davon, so dass ich mir die Führung noch nachträglich anschauen kann. Dafür kann ich die Zeit nutzen mich mit meiner Mutter ausgiebig zu unterhalten. Das ist in diesem Moment viel wertvoller. 

 

Auch die Gespräche mit Beiden zusammen, sind in meiner Wahrnehmung ganz anders. Viel positiver und wertvoller. Kann ich gar nicht geschreiben. Ich merke, dass sich bei mir ganz viel verändert hat. Meine Redensart ihnen gegenüber schon alleine. Ich kann viel mehr auf sie eingehen und die Gespräche finden auf einer ganz anderen Ebene statt. Sie fragen, wir unterstützen uns gegenseitig, sind offener mir gegenüber, richtig schön. Sie kann ich ihnen ein Stückweit Liebe, Dankbarkeit und Qualität zurückgeben. Apropro Dankbarkeit. Damit kommen sie irgendwie nicht klar. Du brauchst Dich doch nicht dafür zu bedanken, höre ich immer wieder. Doch, sei jeden Tag auf's Neue dankbar für das was du hast und was Du bist. Ich merke, wie schwierig ist ihnen fällt, die Dankbarkeit einfach anzunehmen. Weil sie es nie gelernt und erfahren haben. Aber genau das macht es aus und macht das Leben gleich viel positiver. Die kleinen Dingen nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern sie wertzuschätzen. Schon alleine dafür, dass wir - nicht wie andere Menschen auf unserer Welt - Essen und Trinken haben. 

 

Das Thema Beziehung hatten wir auch heute. Richtig witzig. Ich merke, meine Mutter kommt Spass daran und macht sich Gedanken dazu. Nachdem ich ihnen erzählt habe, wozu man alles eine Beziehung aufbauen kann - Partner, Tochter, Wohnung, Toilette, Auto usw. - kamen die Fragen. "Ich muss jetzt auf die Toilette, habe ich da auch gleich eine Beziehung?" "Natürlich, mit dem Badezimmer, mit der Toilette, mit Deinem Darm, mit Deiner Blase, mit der Seife usw.) Übertrieben gesagt, war aber ganz witzig. Wenn alles reibungslos funktioniert, weiss man es nicht zu schätzen. Erst wenn es irgendwelche Einschränkungen gibt, ist man am meckern und jammern. Es gibt ja irgendeinen Grund, wenn der Körper und oder die Toilette nicht reibungslos funktionieren. Da macht man sich nur nie vorher Gedanken zu.

 

Ich erzähle auch von den Neuigkeiten vom Arbeitsamt, meiner Selbständigkeit und was ich jetzt schon für Lösungsansätze im Kopf habe und was ich alles für positive Dinge aus der Situation rausziehen kann. Fokus auf mein Ziel halten, dann rutsche ich nicht in die negativen Gedanken ab. Ich erzähle ihnen auch von meiner Planung mit dem Auto. Spontan sitzen wir gemeinsam im Auto und fahren zu mehreren Autohäusern und schauen einfach mal, was überhaupt die Preise sagen und was für ein Angebot an Autos gibt. Richtig nett. Ich hatte mich nämlich noch gar nicht umgeschaut, weil ich erst das Gespräch mit dem Steuerberater abwarten wollte. Ich fand es mega nett von den Beiden, weil ich ohne Auto nicht mal eben zu den Autohäusern komme und habe aber somit eine grobe Richtung für den Übergang und eine Preislage mit Raten, die ich sogar hinbekommen kann. Im Anschluss gibt es noch Kaffee und Kuchen bei meinen Eltern mit weiteren tollen Gesprächen. Ich will später nach Hause laufen, doch das lassen sie nicht zu. Sie wollen unbedingt, dass mein Papa mich rüber bringt. Wenn sie es unbedingt wollen, wäre ich mich nicht weiter und lasse es einfach zu und bin dankbar dafür.

 

Zwischendurch lerne ich immer und immer wieder. Wir haben Hausaufgaben auf. Das nächste Modul der Coaching Ausbildung wird das Thema Hypnose sein. Hierzu dürfen wir ganz viel Text lernen. Die ersten drei DIN A4 Seiten dürfen bis Mittwoch drin sein, denn dann kommen die Nächsten. Ich meine es zum Schluss zehn Seiten. Durch unsere WhatsApp Gruppen spornen wir uns schon jetzt gegenseitig an und fragen uns gegenseitig ab. Am Abend habe ich hierzu sogar noch einen Prozess mit Sonja über Skype. So lernen wir permanent miteinander. Schon alleine im Umgang mit der Technik, durch den Austausch und wer welche Herausforderungen gerade hat. Mein Fernseher ist inzwischen fast gar nicht mehr an. Ich sitze lieber lange draußen an der frischen Luft, lerne, mache mein Marketing, entwickel mich jeden Tag immer weiter und telefoniere mit Freunden.

 

SOBALD DU ANFÄNGST, DICH UM DICH SELBST ZU KÜMMERN, WIRST DU DICH BESSER FÜHLEN, DU WIRST BESSER AUSSEHEN UND DU WIRST ANFANGEN, BESSERE DINGE ANZUZIEHEN.

ES FÄNGT ALLES MIT DIR AN.


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