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TAG 122 - FERNSEHFREI


Lass Dich von nichts und niemanden aufhalten, Deine Träume zu verwirklichen. Das merke ich heute wieder. Die letzen Tage hatte zwar gute Energie, hatte allerdings nicht so die Energie für die Umsetzung meiner To Doˋs. Mich hat es gestern doch tatsächlich nach langer Zeit auf die Couch vor den Fernseher gezogen. Heute denke ich direkt daran, wie vergeudet diese Zeit doch ist. Wertvolle Lebenszeit, die ich nicht für nützliche Dinge umgesetzt habe. Was für ein netter Spiegel, der vor einem auftaucht. Das habe ich so extrem vorher nie war genommen. Da ist es, das Bewusstsein. Ich wollte gestern schon etwas tun und da mich mein Spiegelbild so schön ins Gesicht gespuckt, nutze ich aus. Ich komme in die Umsetzung. Ich gehe aus meiner Komfortzone raus. Autsch... Engel links, Teufelchen rechts tauchen auf. Aber so ist das wenn man Veränderung vornimmt. Okay, der Fernseher wird nun abgebaut. Ich schaue eh nur noch selten fernsehen. Ich baue ihn ab, räume mein Wohnzimmer direkt etwas um. Fühlt sich gut an. Ich bin stolz auf mich. Er steht jetzt erstmal mit allen Kabeln und Resiver hinter der Couch. Einen Keller habe ich nicht. Wir werden sehen, wann ich ihn verkaufe oder verschenke. Die ersten Tage werden einfach, da ich viel unterwegs sein werde. Ab 21 Tagen fernsehfrei hat es auch mein Unterbewusstsein kapiert, dass da kein Fernseher mehr ist und lässt mich ohne Bedenken machen. Denn das Unterbewusstsein will einen immer wieder in die Komfortzone zurückholen, da ist es ja so schön bequem. Mir fällt gerade ein, dass ich auf ähnliche Art und Weise damals mit dem Rauchen aufgehört hatte. Das hat auch wunderbar geklappt. Jetzt rauche ich schon über 10 Jahre nicht mehr.

 

Ich telefoniere länger mit einem ehemaligen Arbeitskollegen. Wollten wir letzte Woche schon tun. Ich merke, dass mir einige Kollegen und Kolleginnen echt fehlen. Menschen die einem ans Herz gewachsen sind. Die man fast täglich über die meiste Zeit im Leben um sich gehabt hat. Mein Umfeld von vorher. Die sind auf einmal nicht mehr da. Im Herzen ja, aber nicht wie gewöhnt zum Reden und Anfassen. Das ist mir in den letzten Wochen extrem aufgefallen. Mir war nie langweilig, ich baue ja gerade meine Selbständigkeit auf und sortiere und strukturiere mich und mein Leben neu auf. Aber sobald man in dieser Situation nicht bei sich selbst wäre, würde man wahrscheinlich in ein großes tiefes Loch fallen. Im Hinterkopf befindet sich das noch ein Stückweit, das merke ich, da mir bewusst wird, was für ein eintöniges Leben ich geführt habe. Konzentration voll auf den Job und nebenhe kaum noch Zeit für Freunde und Freizeit. Und dann bricht der größte Teil des Lebens auf einmal weg. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum diesen Schritt nicht schon viel früher gegangen bin. Die Angst davor, noch mehr "alleine" im Leben zu sein.  Und jetzt bin ich sogar schon so weit, dass ich meinen Fernseher einfach so abbaue. Das nenn ich mal eine rasante Weiterentwicklung innerhalb eines halbes Jahres. Danke!!

 

Mittags hole ich eine sehr liebgewonnene Arbeitskollegin (ehemalige), eine sehr gute Freundin von mir ab. Sie baut Überstunden ab und da ich endlich wieder mobil bin, bin ich sehr schnell an der Firma. Ein paar alte Kollegen treffe ich vor der Tür. Voll schön einige wiederzusehen. Das tut richtig gut. Meine Veränderung wird extrem bemerkt. Im Januar / Februar sah ich definitiv anders aus. Mit der Kollegin verbringe ich den ganzen Nachmittag. Wir plaudern und plaudern und plaudern. Wir genießen die Zeit miteinander, die uns echt fehlte. In meinem Lieblingskaffee geht es auch. Es befindet sich in einem Einkaufszentrum, wo man in dem Cafe schön draussen sitzen kann. Auch das habe ich vermisst, weil ich hier sehr häufig war und manchmal stundenlang gesessen habe, um zu arbeiten. Der Kellner erkennt mich sofort, begrüsst mich mit einer fetten herzlichen Umarmung. "Wo warst Du die ganze Zeit, ich habe Dich vermisst". Ich erkläre es ihm kurz - nur die autofreie Zeit - und drohe ich ihm schon mal an, dass er mich jetzt wieder häufiger sehen wird. Meine Freundin kommentierte "Ach, man kennt sich schon soooo gut?" Das ist aber das Spiegelbild und wie man mit seinen Mitmenschen umgeht. Er macht es genau richtig. Schenke anderen Menschen ein Lächeln und deine wahre Herzlichkeit, dann kommt es auch in Dein Leben zurück. Das Cafe heißt übringes passender Weise Zuckersüss. 

DU BIST NIEMALS ZU ALT UM DIR EIN NEUES ZIEL ZU SETZEN ODER EINEN NEUEN TRAUM ZU TRÄUMEN.

LASS DICH VON NICHTS UND NIEMANDEN AUFHALTEN, DEINE TRÄUME ZU VERWIRKLICHEN!


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