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TAG 132 - GLAUBENSATZ


Du kanst nicht alles verändern. Nur Dich selbst. Aber meistens verändert das dann alles. Das ist mir an diesem Wochenende noch mal ganz bewusst geworden. Mir ist so eine Situation so extrem ins Gesicht gesprungen, dass ich mich nicht aufraffen konnte, diesen Blog zu schreiben. Schreibe ich darüber? Ja oder nein? Aber dieser Blog besteht ja nicht nur aus den erfolgreichen Dingen, sondern auch den Lebenssituationen, die nicht so schön sind und wo man merkt, dass es gerade mit einem etwas macht. Genau aus diesen Situation können wir enorm viel für die Zukunft lernen und extrem wachsen. 

Ich bin gerade etwa ausgebrannt und müde. Weil einfach so viel neue Dinge bei mir passieren, weil ich viele Inputs und Lernkurven verarbeite und mein Leben gerade echt extrem auf dem Kopf stelle. Natürlich ist es nicht einfach, wenn man aber weiss, wo man hinwill und sein Ziel klar im Kopf hat, ist es wesentlich einfacher voran zu kommen. Das wird niemals aufhören. Das Leben wird immer aus einem ständigen Auf und Ab bestehen. Man kann aber selbst beeinflussen, wie man damit umgeht und was man daraus macht. Inzwischen habe ich viele Möglichkeiten für mich gefunden, wie man den Energielevel oben halten kann und das macht das Leben viel viel glücklicher und einfacher. Ich weiss, dass ich es schaffen werde. Mein Leben nimmt nur schon mal den Schwung fürˋs nächste Level. Wo Sieg ist, ist auch Niederlage. 

Im Rückblick auf mein Wochenende war dies schon ziemlich klasse. Nehme ein Erfolgsjournal und schreibe jeden Tag maximal 10 Punkte auf, mit denen Du es geschafft hast oder die es ermöglicht haben, Dir Glücksmomente oder Erfolgmomente zu bescheren. Die glücklichen Momente schiebt man nur leider viel zu schnell zur Seite. Dabei sind diese die Momente, die einem die Energie geben. Hiervon sollte es unsere ständige Aufgabe sein, viel mehr Situationen davon zu schaffen. Und dann erkennt man auch, was man Tolles erfahren hat, getan hat, erlebt hat und der Fokus ist nicht mehr auf dem Negativen. Und aus dem negativ erlebtn zieht man sich wiederum das Positive heraus. 

 

Freitag Abend habe ich mit Jemanden getroffen, den ich mehr oder weniger erst vergangenes Wochenende kennengelernt habe. Wir haben dort schon ausgemacht, dass wir uns am Wochenende in Düsseldorf treffen. Ich gebe ihm freiwillig meinen Fernseher. Er kann ich ihn gebrauchen und ich kann ihn abgeben. Somit steht dieser nicht mehr hinter der Couch. Es fühlt sich irgendwie befreiend an, ihn einfach abzugeben. Der Entschluss fiel mir bisher überhaupt noch nicht schwer. Ich denke, dieser Punkt wird auch nie wieder kommen. Wir waren in Düsseldorf essen, was trinken, haben viel gequatscht, kamen mit anderen Menschen ins Gespräch, haben gemeinsame Projekte besprochen, ich habe mit meinem Fernseher noch eine gute Tat getan... ein rundum sehr schöner Abend. Mir fällt es allerdings noch schwer, fremden Menschen zu erzählen, was ich zur Zeit mache. Meine Geschichte und meinen neuen Werdegang zu erzählen ist gerade nicht einfach, aber je häufiger ich darüber erzähle, desto einfacher wird es und die Beschreibung wird authentischer. Da ist wieder die Komfortzone. Schön drin bleiben und darüber schweigen oder einfach machen und erzählen, also raus aus der Komfortzone. Je häufiger man darüber redet, umso einfach wird es. Die Komfortzone wird größer und man selbst wächst mit. Das ist das Schöne daran. Ich kann mich klein machen und über meine derzeitige Lebenssituation schweigen, bis ich es geschafft habe, daraus zu kommen oder ich rede darüber und ziehe mir daraus wieder einen Lerneffekt und ein Stück Wachstum in mir selbst heraus. Einfach machen, besser werden kann man immer noch. 

 

Am Samstag bin ich ab nachmittags auf einem Geburtstag. Die Feier geht bis in die frühen Morgenstunden. Eine super tolle Party. Wir hatten uns vorher alle mit den Geschenken und Überraschungen während der Feier in einer geheimen Mission abgestimmt. Dementsprechend war der Spassfaktor durchweg da. Viele gute Gespräche mit bekannten Freunden, viele neue interesante Menschen, mit denen ich ins Gespräch kam, überall Themen, wo wir auf den Nenner gekommen sind, dass wir dies dringend nochmal vertiefen müssen, mit den Kids viel gespielt, wo man merkt, dass das eigene innere Kind wieder rauskommt, wo wir zu späterer Stunde nachher fast alle das Kind herausgelassen haben. Voll schön und spassig. Interessant war auch ein witziges Freundebuch, dass jeder vor Ort ausgefüllt hat. Wo wir zwischendurch Polaroid Fotos gemacht haben, um eine tolle Erinnerung an diesem Abend zu gestalten. Interessant war, dass viele sich echt schwer taten, etwas zu schreiben und viele auch feststellten, dass sie schon ewig nichts mehr mit der Hand geschrieben haben. Wann hast Du das letzte Mal etwas handschriftlich geschrieben? Ich hoffe Deine täglichen Punkte im Erfolgsjournal :-)) Meine tägliche To-Do-Liste mache ich auch immer per Hand. Dadurch prägt es sich viel mehr in den Kopf ein und bleibt besser im Kopf.

 

Jetzt habe ich noch gar nicht erzählt, was der Auslöser war, dass mich zwischendurch in einen Hänger versetzt hat. Ich merke gerade selbst, dass ich es umgehen will. Darüber spricht man in der Außenwelt nicht gerne. Meine derzeitige Lebenssituation macht etwas mit mir. Vorher hatte ich einen Job, wusste was ich kann und habe hier meine Erfolgsgeschichte geschrieben. Jetzt bin ich "arbeitslos". Ein Sch... gefühl. Ich weiss, dass es nur eine Erwerbsundfähigkeit ist. Das klingt schon mal besser und kann ich auch besser erläutern, weil es auf Basis des Burnouts ist. Mein neues Leben wird gerade von mir aufgebaut. Arbeiten darf ich noch nicht, dass bremst mich ein Stückweit gerade aus. Aber ich suche mir das Positive auch hier für mich raus und baue mir im Hintergrund mein Business bereits auf. Die Erschaffung von passivem Einkommen habe ich durch die Seminare inzwischen auch für mich entdeckt. Schaffe Dir Möglickeiten, um Deine finanzielle Freiheit selbst zu kreieren, um damit sämtliche Fixkosten abzudecken. Selbst diese Fäden kann ich mir bereits aufbauen. Auch hier habe ich Wege gefunden. Ich habe auch für mich festgestellt, dass ich niemanden Rechenschaft ablegen muss. Niemand muss es verstehen, niemand muss es nachvollziehen können, ich muss es niemanden erklären, weil ich für mich selbst verantwortlich bin. Ich gehe meinen Weg und ich verfolge mein Ziel. Selbst mein Ziel muss niemand kennen. Es ist mein Ziel. Jeder hat seine eigene Ziele. Mein Bruder hat es Samstag dennoch geschaft, durch seine Fragestellungen etwas bei mir auszulassen, was mir nicht gefiel. Er hat bei mir unabsichtlich etwas ausgelöst oder eine Reaktion bei mir ausgelöst, die mich selbst total angewidert hat. Witzigerweise hat mein Coach für unser nächstes Coaching das Thema Glaubenssätze festgelegt. Ich habe noch so gedacht, dass mir gerade gar nichts einfällt oder aufgefallen ist, was ein Glaubenssatz, eine Blockade oder ein nicht dienliches Verhaltensmuster bei mir derzeit sein könnte, das wir behandeln könnten. Es sollte also genauso sein, dass mich am Samstag genau so ein besch... Glaubenssatz beim Telefonieren ins Gesicht springt. Den dürfen wir bitte aus meinem Leben verbannen beziehungsweise in einen dienlichen Glaubenssatz umwandeln. Damit ich es nicht verdränge oder wieder zur Seite schiebe, habe ich meinen Coach direkt eine Sprachnachricht geschickt. Raus aus die Komfortzone, rein in die unbequemen Dinge, draufschauen und drüber reden. Mein Bruder ist in seiner Mitte geblieben und hat mir den Spiegel vorgehalten. Hat es also nicht auf ich bezogen. Dafür bin ich sehr dankbar. Meine Motivation war allerdings dezent im Keller, meine Selbstzweifel waren wieder da. Ich habe es aber dennoch geschafft, durch mein Umfeld wieder mit Energie nach oben zu bringen. Das Negative darf da sein, aber man sollte es zum Fokus machen, sondern versuchen genau daraus, dass Gute herauszuziehen. Denn genauso lernen wir daraus und können wachsen und unserem Ziel wieder einen Schritt näher kommen. Wenn dieser Glaubenssatz, der mir Samstag im Weg stand gefunden und umgewandelt wird, bin ich wieder einen mega Schritt weiter. Es wird unbequem, das ist aber normal, ich will es aber, also muss ich da jetzt durch. 

 

Am Sonntag hatten wir unser erstes Tennisspiel. Mein erstes Tennisspiel. Ich habe allerdings nicht damit gerechnet, dass ich direkt auf dem Platz stehe und mein erstes Spiel spiele. Mein Zwischenziel war, ein Spiel zu spielen. Das ging ja schnell. Okay, leider habe ich verloren. Aber nicht zu Null. Das war mein nächstes Zwischenziel. Dann ist nun mein nächstes Ziel, ein Sieg. Dementsprechend ist mein Warum fürs Training und regelmäßig schon wieder extrem stark. Von der Steigerung des Energielevels ganz zu schweigen. Auch wenn ich das Spiel verloren habe, ziehe ich mir die postiven Punkte aus dem Spiel. Es bringt ja nicht weiter, mich zu ärgern. Natürlich habe ich mich kurz geärgert, weil es nicht unmöglich war, sie zu besiegen. Energie gewinnt und bringt mich im Leben weiter und sorgt für gute Laune, bessere Entscheidungen und Quatitytime im Leben.

 

DU KANNST NICHT ALLES VERÄNDERN. NUR DICH SELBST. ABER MEISTENS VERÄNDERT DAS DANN ALLES.

SEI MUTIG GENUG UM DICH ZU VERÄNDERN.


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