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TAG 143 - VERTRAUEN


"Worte zeigen, wie jemand gerne wäre. Taten zeigen wie jemand wirklich ist". Und schon wieder öffnet sich eine weitere Tür. Gestern hat mich ein Facebook Eintrag morgens direkt angetickert. Was wäre dein Expertin Status? Geh damit an die Öffentlichkeit, geh damit nach draußen. Jeder hat von uns Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen erlebt und durchlebt sie noch heute und kann damit anderen Menschen helfen, die sich in ähnlicher Situation wiederfinden. Kennt ihr das... ihr habt zum Beispiel irgendeine Unverträchlichkeit, behaltet es aber die ganze Zeit Euch, kämpft damit alleine rum, vielleicht noch mit dem Arzt, recherchiert im Internet und kaum erzählt ihr davon, tauchen auf einmal einige Menschen in Deinem Umfeld auf, die ähnliche Symptome haben. Ach, die Symptome habe ich doch auch, dann lass ich mich dadrauf testen. Nur als Beispiel. Geht raus mit Eurer Geschichte, behaltet es nicht für Euch. Sondern helft mit Eurem Input anderen Menschen schneller und leichter zum Ergebnis zu kommen. Gebt diesen Mehrwert an andere Menschen weiter.

 

Seit der Transformation über den Reality Tunnel ist tatsächlich nichts mehr wie es war. Ich habe gerade das Gefühl, meine jahrelange Fussfessel sind wirklich losgegangen. Es passiert gerade so viel Positives und auch andere Erkenntnisse und Herausforungen die sich weit außerhalb meiner Komfortzone befinden. Es prasselt seit Sonntag so extrem auf mein Leben ein, dass ich mich permanent neu ausrichte, dass ich megafroh bin meinen Coach an meiner Seite zu haben und viele tolle Menschen aus der Coaching-Ausbildung, wo wir gegenseitig eine Hammer Kraft gegenseitig geben und uns aufbauen und an uns glauben, dass ich gerade gar nicht mehr dazu komme, diesen Blog zu schreiben. Ich weiss gar nicht, was ich innerhalb der Zeit meines Jobs gemacht habe. Es ist kein Stress, es ist der Spass an dem Neuen, dem Vertrauen daran, dass alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle und sogar weit aus größer, das Vertrauen in mir zu haben, in meiner Kraft und in die Leichtigkeit zu haben, die ich verspüre, obwohl die Situation gerade nicht leicht ist.

 

Am Wochenende fiel die Entscheidung für mich, dass ich nicht auf das Arbeitsamt warte. Das ich nicht auf das Gutachten warte, um einen Vorort-Termin zu erhalten, um dann eine mögliche Existenzgründung mit denen durchzusprechen. Das dauert mir zu lange und fühlt sich wieder wie eine Fussfessel an, die mich im Leben ausbremst. Ich stehe in den Startlöchern, will loslegen, weiss genau, was ich mir zutrauen kann und darf. Das weiss allerdings das Arbeitsamt noch nicht. Ich gehe davon aus, dass sie es mir nicht glauben, das ich innerhalb so kurzer Zeit wieder kerngesund bin. So wie der größte Teil meines Umfeldes auch. Pass auf Dich auf. Du traust Dir zuviel zu, bekomme ich zu hören. Niemand kann nachfühlen, was für eine große Fussfessel ich aus meiner Kindheit loslassen konnte. Wie befreiend sich das anfühlt. Das ist so eine krasse Blockhade gewesen, die mir mein lebenlang bis zum Wochenende im Weg stand. Ich konnte sie vor meiner Coaching Ausbildung ja selbst nicht sehen, gescheige denn, dass ich wusste, dass man sie mit einfachen Prozessen auflösen kann. Ich lasse den Gedanken gar nicht zu, dass etwas schiefgeht, warum sollte ich auch. Ich habe am eigenen Leib gespürt, wie stark die Wirkung der eigenen Gedanken sind, von daher vertraue ich mir und leite meine Gedanken selbst in die Richtung, wo ich gerne hin möchte. 

 

Am Sonntag habe ich mich auf etwas ganz spontan beworben, was mir direkt als Erstes ins Auge gefallen ist. Es sprang mich sozusagen an. Ich hatte einen Impuls, zu sagen, ja ich bin eine Expertin Thema Burnout. Wenn nicht ich, wer dann. Wie schnell habe ich es geschafft da raus zu kommen und was erlebe ich seit meiner Entscheidung, den Job zu kündigen und einen unbekannten Weg zu gehen, um endlich glücklich un vorallem gesund zu sein? Ihr seit ja seit 140 Tagen live dabei. Es spukte kurz noch die Sichtbarkeit wieder ins Gesicht, die Antwort nicht offiziell bei Facebook zu schreiben, sondern per Messanger zu schreiben. Nein, stop, dann versteckst Du Dich ja schon wieder. Du hast diese Fessel abgelegt, Du versteckt Dich nicht mehr, machst Dich nicht mehr klein.

 

Sonntag war dann die Konfirmation. Ein rundum Traumtag. Ich bin so dankbar, dass ich dabei sein durfte! In der Kirche habe ich gefühlt meine eigene Konfirmation neu erlebt, weil ich sie damals für mich gar nicht so wahrgenommen, wie an diesem Tag. Es war nahezu magisch. Da wusste ich schon, dass am Wochenende durch den Prozess "Reality Tunnel" etwas mit mir passiert ist. Ich habe es einfach gespürt.

Witzig war, dass ich an der Kirche meinen Arzt getroffen habe, den ich seit Ende Februar gar nicht mehr gesehen hatte. Ich bin ja seit dem gesund. Mist, ich hatte ihm versprochen, ihn auf dem Laufenden zu halten. Aber ich kann ja nicht in die Praxis gehen, nur um ihm das zu sagen. Nee, halt stop, ich habe mein Commitment gehalten. Mir fällt nämlch gerade ein, dass ich ihn über Facebook angeschrieben hatte, nur um ihm zu sagen, dass alles geklappt hat mit dem Arbeitsamt Dank seiner Unterstützung und dass es mir wieder gut geht. Puuuuh, ich brauche kein schlechtes Gewissen haben, dass ich ein Versprechen nicht eingehalten habe. Jetzt hat es dann live gesehen. Bei der Feier selbst hatte ich Gespräche, wo wir direkt ins Coaching gegangen sind. Sie wussten, dass ich Coach bin. Ein Thema war unter anderem Burnout. Auch wieder ein Wink mit dem Zaunpfahl. Es soll so sein, weil das mein Experten Thema ist. Ich konnte so krass in die Lage des Anderen versetzten und ihm viele Denkanstösse mitgeben. Es ist so ein schönes Gefühl, anderen Menschen nur durch reden helfen zu können. Mit diesem Gespräch habe ich direkt meine Zielgruppe für mich definieren können. Vielen Dank dafür :-)

 

Dann kommt der Anruf der Moderatorin. Wir haben uns richig klasse unterhalten. Zum Schluss sagte sie "Du musst dabei sein, Du bist so authentisch mit Deinem Thema, Du musst damit raus. Ich sag dem Regisseur Bescheid". Wie krass ist das denn bitte? Es handelt sich um eine Talk Show, die Aufnahme ist nächste Woche Dienstag. Ich wusste vorher nicht, wofür ich mich da quasi gemeldet hatte. Was ich mit meiner Antwort bei Facebook gestern angestossen hatte. Das hat natürlich was mit mir gemacht. Eiskalte Hände, erhöhter Pulsschlag, Hummel sowieso, wackelige Beine, Kopfkino mit pro und contra... aber da war gar nicht mehr an diesen Blog zu denken. 

Es sind fünf Fragaen, die mir in dieser Talkshow gestellt werden. Okay, erstmal die Fragen für mich beantworten, mich vorbereiten. Denn der Zoom Call Termin mit dem Regisseur fand bereits Mittwoch statt. Dienstag habe ich mein eigenes Coaching mit Danilo. Da weiss ich wieder wie wichtig ein Coach an der eigenen Seite ist. Ich bin in diesem Moment soooo froh darüber. Denn er hat mich seit Dezember begleitet, mich durch den Burnout bis hin zur völligen Gesundheit begleitet, hat mir richtig gute Ziele vorgeschlagen (mein Dauergrinsen zum Beispiel), gibt mir wöchentlich immer die richtigen Impulse und konnte mir auch hier extrem gut helfen. Nach dem Regisseurtermin hatte ich gefühlt zwanzig vollgeschriebene Zettel. Das Gespräch war richtig gut und er sieht mich auch mit meinem Experten Thema in seiner Sendung. Wie genial ist das denn bitte?! Und wie schnell kommen die Möglichkeiten auf einen zu? 

 

Parallel habe ich diverse finanzielle Herausforderungen. Die Arbeitslosengeld langt natürlich hinten und vorne nicht, mein Mieter kürzt weiter fleißig die Miete, meine Coachings darf ich nicht bezahlen lassen, das heißt, ich mache gerade ganz viele Gratis Coachings. Die Coaching Ausbildung und ein zwei Seminare zahle ich noch ab, mein Puffer ist also nicht mehr da. Anscheinend brauchte ich den Hinterntritt. Denn ich habe bis zum Wochenende noch nicht so losgelegt, wie ich es eigentlich könnte, sondern habe mir gesagt, dass das Arbeitsamt es ja nicht möchte, dass ich mit meinem Business loslege. Seit gestern ist zumindest die Anmeldebestätigung für mein Gewerbe angekommen. Bis 450 Euro darf ich also nun in Rechnung stellen. Ich kann also endlich die Rechnung für meine tägliche Sozialmedia Arbeit schreiben. Die zweite Parallelvariante ist noch nicht gestartet. Hier warte ich allerdings jetzt auch nicht mehr. Wirkt gerade für mich wie die Woche der Entscheidungen. Ich will Gas geben, ich will das mein Kontostand erst eine Null dann zwei Nullen und dann dri Nullen im Plus mehr haben wird. Also sich das Komma um zwei oder sogar vier Stellen nach rechts verschiebt. Trotzdem muss ein Job her. Ein Job wo ich die Zeit anders investiere, damit ich diese Zeit in mein Business investieren kann. Parallel kündige ich verschiedene Verträge. Dann der Impuls von einem anderen Coach... sie bewirbt sich gerade an der Tankstelle. Ahhhh, ich habe doch früher auch schon an der Tankstelle gearbeitet. Okay, dann fahre ich heute zu mehreren Tankstellen und zu einem Sportgeschäft und frag einfach an. Mittwoch war ich auf dem Weg zum Tennistraining... in diesem Outfit wollte ich mich nicht unbedingt vorstellen. Mein Impulsgeber fragte mich noch, ob ich schon Bewerbungen fertig habe. Nöööö, ich werde so hinfahren und vorsprechen und wenn sie eine Bewerbung benötigen, dann kann ich das auch im Nachgang machen. Einfach machen halt. Ich sag ja, meine Handbremse ist gelöst :-) Heute bin ich mit meinem Eltern unterwegs. Wir machen Bankvollmachten über den Tod hinaus. Hatten sie nicht. Es gab nur Vollmachten bis zum Tod. Das heißt, wenn Beiden etwas passieren würde, dauert es ewig, bis wir an die Konten kommen. Deshalb eine ganz wichtige Maßnahme. Ich wünsche mir jedoch, dass ich noch ganz lange meine Eltern um mich herum haben werde.

 

Zwischen Banktermin und Essen bei meinen Eltern wollte ich die Zeit für die Anfragen des 450 Euro Jobs nutzen. Meine Eltern wussten gar nichts davon. Wir fahren bei Ihnen im Ort an einer Tankstelle vorher. "Stop, könnt ihr bitte kurz drehen und zur Tankstelle zurückfahren?" Sie hatten keine Ahnung warum. Sie hatten keine Ahnung was ihre Tochter jetzt schon wieder vor hat. Aber sie machen es. Ich springe kurz rein frage nach, ob sie gerade 450 Euro Kräfte suchen. Ja, ich glaube schon. Das kann der Chef gleich beantworten. Dieser war in seinem Büro am Telefonieren. Wir gehen in sein Büro, unterhalten uns kurz und was soll ich sagen... ich bin morgen früh zur Einarbeitung dort. Erste Anfrage und es klappt sofort. Der Chef hat sogar mehrere Tankstellen in der Nähe. Bevorzugt würde ich erstmal in dieser arbeiten wollen, da ich mein Geld zunächst zusammenhalten darf und nicht erst noch zwanzig Kilometer für eine Strecke fahren möchte. Mein extremer Vorteil... ich bin zeitlich total flexibel. Ich glaube, ich muss noch nicht einmal eine Bewerbung abgeben. Das werde ich morgen sehen. Ich habe jetzt erstmal meine Visitenkarte dort gelassen. Ohne dass er nachgefragt hat, habe ich direkt über meine Situation mit offenen Karten gespielt. 

 

Die nächsten Schritte sind also eingeleitet, so dass ich mich jetzt auf den Balkon setzen kann und meine Vorbereitungen für meinen Fernsehauftritt vornehmen werde. Mir war aber jetzt wichtig, Euch auf dem neusten Stand zu bringen. Es wird nicht mehr jeden Tag einen Beitrag geben, aber ich will versuchen, alle zwei bis drei Tage zu berichten. Folgt mir auf Instagram, denn ich poste ich sofort, sobald ich einen neuen Blog geschrieben habe. Ist das okay für Euch? Schreibt mir gerne kurz in die Kommentare. 

WORTE ZEIGEN, WIE JEMAND GERN WÄRE. TATEN ZEIGEN, WIE ER WIRKLICH IST.

LASS DIESE WOCHE DEINE TATEN SPRECHEN.


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Kommentare: 1
  • #1

    M. (Montag, 27 Mai 2019 17:23)

    Ich habe kein Instagram...